Die Bürger in Deutschland sollen nach dem Willen der CSU bis zum Jahr 2012 um insgesamt 28 Mrd Euro entlastet werden, vor allem Arbeitnehmer mit mittleren und unteren Einkommen, Familien und Pendler. Einen Abbau von Steuervergünstigungen werde es hingegen nicht geben. Weil das Konzept die Entlastung in drei Stufen vorsehe und der Hauptteil erst 2012 kommen soll, sei es mit dem Ziel des ausgeglichenen Haushalts durchaus vereinbar.
Schätzungen zufolge würden die Steuereinnahmen in Deutschland 2012 um 100 Mrd Euro über denen des Jahres 2008 liegen. Die CSU wolle davon 28 Mrd Euro an die Bürger zurückgeben. Das Konzept sehe ab 2009 eine Erhöhung von Kindergeld, Kinderfreibetrag sowie die Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer vor. Zudem solle eine Wohnbauinitiative gestartet werden. Damit würden die Bürger um fünf Mrd Euro entlastet.
Weiters solle der Steuergrundfreibetrag von 7664 auf 8004 Euro angehoben werden, der Eingangssteuersatz von 15 auf 13 % sinken. Der Beginn der Progression werde auf 14.000 von 12.739 Euro verschoben. 2012 soll nach dem Willen der CSU der Eingangssteuersatz auf zwölf % sinken. Der Spitzensteuersatz solle dann erst bei 60.000 Euro beginnen und nicht wie derzeit bei 52.151 Euro.
Sowohl das Kieler Institut für Weltwirtschaft als auch das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft lobten das CSU-Projekt.
