Letztes Update am 05.05.2008
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Slowakei in die Währungsunion


Zum Jahresende steht den Slowaken aller Voraussicht nach derselbe Weg bevor, den Bürger von 15 EU-Staaten schon vor ihnen angetreten haben. Der Gang zu ihrer Nationalbank nämlich – um die (noch) einheimische Währung Kronen gegen nagelneue Euro-Scheine einzutauschen.
Wie die Internetseite EUobserver.com berichtet, gibt die Europäische Kommission nächste Woche grünes Licht für den slowakischen Beitritt zur Euro-Zone mit 1. Jänner 2009. Die endgültige Stellungnahme wird am 7. Mai veröffentlicht. Die Brüsseler Beamten hatten Pressburg bis zuletzt ermahnt, auf eine niedrige Inflationsrate zu achten. Laut dem aktuellen Bericht erfüllt die Slowakei die Kriterien zur Euro-Einführung. Das Budgetdefizit mache weniger als drei % des Staatshaushalts aus. Auch beim Thema Inflation zeigte sich Brüssel zufrieden. „Die durchschnittliche Inflationsrate liegt unter dem Referenzwert und wird voraussichtlich in den nächsten Monaten darunter bleiben, wenn auch mit einem niedrigeren Abstand“. Laut der Regelung für Euro-Kandidaten darf die Inflation nicht mehr als 1,5 Prozentpunkte über dem Schnitt der drei EU-Länder mit der niedrigsten Teuerung liegen. In der Slowakei beträgt sie derzeit 3,2 %.
Slowakische Politiker zeigten sich erfreut über die positive Beurteilung. „Meiner persönlichen Einschätzung nach ist die Wahrscheinlichkeit unseres Beitritts auf 99 % gestiegen“, sagte Finanzminister Jan Pociatek.


Information über das Beihilfenverbot
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