Sparvorschläge für Gemeinden unerbeten
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Es wurde angeregt, kleine Gemeinden an nächstgrößere anzuschließen. Das könnte Kosten bei der Verwaltung einsparen. Kleinere Dörfer sollten außerdem nur noch einen Bürgermeister und keinen Gemeinderat mehr wählen.
Überlegungen dieser Art seien entbehrlich. Sie lassen den Verdacht zu, dass die Situation der Gemeinden unzureichend bekannt ist. Dies käme einer Gemeindezusammenlegung gleich.
Bekanntlich ist eine Gemeinde erst dann wirtschaftlich zu führen, wenn sie eine Mindestgröße von 50.000 Einwohnern aufweist. Dies würde allerdings eine wesentliche Einsparung herbeiführen. Dann hätten wir in Österreich bei einer Bevölkerung von 8 Mio maximal 160 Gemeinden (selbst wenn Wien, Graz, Linz etc unberücksichtigt bliebe). Ob dies realistisch ist mag bezweifelt werden.