Letztes Update am 31.01.2008
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Konkurrenzlose Krankenkassen?


Obwohl der Nationalrat die Beiträge ohnedies schon von 7,50 % auf 7,65 % angehoben hat, soll trotzdem das Defizit der Krankenkassen bis 2009 auf fast eine halbe Mrd EURO anwachsen. Dies bedeutet, dass es ohne Reformen offensichtlich auch geht. Man muss sich nur laut genug artikulieren und den schwarzen Peter (die Ärzte? den Zusammenbruch des Gesundheitssystems) an die Wand malen.
Wir haben in Österreich jede Menge verschiedener Krankenkassen (zB Gebietskrankenkassen, Berufskrankenkassen, Standeskrankenkassen etc.). Wenn wir alle diese Kassen, womöglich unterteilt nach einzelnen Bundesländern, auch brauchen sollten, müssten wir überlegen, ob wir dem Einzelnen nicht die Wahlmöglichkeit einräumen sollten, sich die ihm zuträgliche Kasse selbst auszusuchen. Das nennt man in der freien Wirtschaft „Wettbewerb“ und könnte sowohl auf etwaige Einsparungspotentiale als auch auf Leistungssteigerungen positive Auswirken haben, damit ihnen ihre Kunden nicht entgleiten. Der Moloch der Verstaatlichten wurde privatisiert. Damit ist man sehr gut gefahren; wird man doch wohl für diesen Sektor auch eine brauchbarere Lösung finden, als Steuergelder in ein Fass ohne Boden hineinzupumpen.


Information über den Spitzensteuersatz
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