Letztes Update am 21.01.2008
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Euro-Zone erweitert


Keine vier Jahre nach ihrem EU-Beitritt haben Zypern und Malta am Neujahrstag den Euro übernommen. Das zypriotische Pfund und die maltesische Lira wurde auf beiden Mittelmeerinseln mit Feuerwerken verabschiedet. Damit vergrößert sich die Eurozone sechs Jahre nach Einführung der Gemeinschaftswährung auf 15 Staaten. Die neuen Mitglieder der Euro-Zone profitieren bei Importen aus dem Dollar-Raum von der Stärke der Gemeinschaftswährung. Der Euro ist gegenüber der US-Währung 2007 um mehr als 11 % gestiegen - am 31.12.2007 wurde er mit 1,4599 Dollar notiert. Zypern und Malta erhöhen das Bruttosozialprodukt der Eurozone lediglich um 0,3 %. Beide Staaten haben die Anforderungen zur Begrenzung von Haushaltsdefizit und Inflation mühelos erfüllt. In der Öffentlichkeit beider Länder herrscht noch einige Skepsis. So erwarten 74 % der Zyprioten und 65 % der Malteser nach einer Umfrage der EU einen Anstieg der Preise nach Einführung des Euros. Den Beitritt der beiden Mittelmeer-Inselstaaten besiegelten die EU-Finanzminister Mitte Juli 2007 mit der Festlegung der Wechselkurse des zypriotischen Pfundes und der maltesischen Lira zum Euro. Ein Euro entspricht nach diesem Beschluss 0,59 zypriotischen Pfund und 0,43 maltesischen Lira. Mit der Einführung des Euros in der Republik Zypern gibt es erstmals Münzen der Europäischen Gemeinschaftswährung, die auch die türkische Sprache enthalten.

Am 1. Jänner 2002 wurde der Euro in zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Union - Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Irland, Finnland, Italien, Griechenland, Spanien und Portugal - eingeführt. Am 1. Jänner 2007 folgte als 13. Staat Slowenien


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