Konstrukteure, Ingenieure, Schweißtechnologen etc. Die Liste freier Jobs bei Voith in St.Pölten ist lange. Es wird gesucht und das nicht erst seit gestern. Vor allem für die Wasserkraftwerkssparte - eine von drei Bereichen bei Voith. Der Boom der Wasserkraft macht sich bemerkbar. Aber auch in den Segmenten Papiermaschinen sowie Antriebs- und Getriebetechnik gibt es Bedarf. Es ist nicht so, dass niemand in St. Pölten arbeiten will. Doch die HTL- und Universitätsabsolventen sind bei den Unternehmen in ganz Österreich begehrt. Der Facharbeitermangel macht sich bemerkbar. Es sei schwieriger einen Absolventen der Technischen Universität Graz nach St. Pölten zu bekommen als anderswo hin. Allerdings wenn das Arbeitsumfeld passe, "geht auch das". Die Attraktivität des Arbeitgebers zähle.
Im Werk St. Pölten wird seit dem Jahr 2006 ein Werkentwicklungsplan abgearbeitet. Der Standort hat im weltweit agierenden Konzern mit mehr als 30.000 Mitarbeitern große Bedeutung. Heuer soll das Ausbauprogramm abgeschlossen sein. Zwei Drittel der 16,6 Mio Euro Investitionssumme sind bereits umgesetzt. Noch im Februar soll das zweite Bürogebäude fertig sein. Generalsanierungen wurden auch in Angriff genommen. Im Werden ist noch die Zufahrtslogistik im Bereich Heidenheimerstraße.
Um sich dem Techniker-Nachwuchs gleich als attraktiver Konzern zu präsentieren, kooperiert Voith mit drei HTL in NÖ, nämlich St. Pölten, Hollabrunn und Waidhofen/Ybbs. Mit den jungen Leuten wird ab der dritten Schulstufe gearbeitet.
