Letztes Update am 20.02.2008
1 2




 

Verkauf der Bank Burgenland hat Nachspiel!


Der im Mai 2006 erfolgte Verkauf der Bank Burgenland an die Grazer Wechselseitige Versicherung (GraWe) könnte nun noch ein Nachspiel haben. Denn die EU-Kommission hat nach der Beschwerde des – trotz höheren Gebots – unterlegenen ukrainisch-österreichischen Bieterkonsortiums Slav AG ein Verfahren wegen unerlaubter Beihilfen eingeleitet. Dies dürfte laut EU-Kreisen nun zu einer Nachforderung an die GraWe führen.
Um 100,3 Mio Euro kaufte die GraWe die Bank Burgenland. Slav AG bot rund 155 Mio Euro. Das verkaufende Burgenland argumentiert, dass der Preis nicht das einzig relevante Kriterium für den Zuschlag gewesen sei. Sollte die EU dieser Argumentation nicht folgen, dann könnte sie von der GraWe die Nachzahlung der 55 Mio Euro oder eines Teils davon verlangen. Dies würde die Privatisierung der Bank Burgenland gefährden, da sich die Grazer für diesen Fall ein Rücktrittsrecht vorbehalten haben. Sollte die GraWe die Bank Burgenland zurückgeben, wäre ein Verkauf der Bank – der ohnehin erst beim dritten Anlauf gelungen ist – noch schwieriger, befürchtet man in Eisenstadt. Außerdem bräuchte die Bank dann neues Geld vom Land um sich zu finanzieren. Von der EU heißt es dazu: In diesem Fall müsste die Bank halt an Slav AG verkauft werden. Ob die Ukrainer noch Interesse an der Bank haben, wollen sie erst nach der Entscheidung der EU sagen. Diese wird frühestens für den 27.02.2008 erwartet.


Information über die Buchpreisbindung
12 2
 
 

Über Uns    Infos    Kontakt    Anfahrtsplan    Gästebuch    Impressum    Links    Home

optimiert für1280x1024 und IE 6.0+
(c) 2006-2012 by Webmaster @ HG-Soft, 2130 Mistelbach