Der tschechischen Staatspräsident Vaclav Klaus empfielt, dass sich sein Land nicht der Euro-Zone anschließen möge. Er erklärte, die Parameter der tschechischen Wirtschaft seien "solche, dass es für sie passender wäre, dass die (tschechische) Krone eine selbstständige Währung bleibt". Klaus bezog sich auf einen Zeitungsartikel, wonach Tschechien noch nicht auf den Euro vorbereitet sei: "Es ist eine Mystifikation, für den Euro vorbereitet zu sein. Als ob der Autor (des Artikels) andeuten würde, dass der Euro irgendetwas allgemein Gutes und Richtiges und die Krone etwas nicht Gutes und nicht Richtiges sei. Und dass wir auf dieses Gute nicht vorbereitet sind. Das ist doch völliger Unsinn", meinte Klaus, der seit Jahren als Kritiker einer tieferen europäischen Integration und Befürworter einer Volksabstimmung zu der Euro-Einführung gilt.