Wasserkraftwerk ohne Staudamm
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In der Wachau läuft ein Versuch mit einem Wasserkraftwerk, das ohne einen Staudamm funktionieren soll. Hierbei handelt es sich um eine in das Flussbett versenkte Versuchsanordnung, die mit einem Rotor ausgestattet ist, der einen Generator antreibt und durch ein im Flussbett verlegtes Kabel den Strom an das Netz liefert. Erste Versuche haben gezeigt, dass bei Hochwasser Gefahr für die Anlage besteht, die man mit einiger Raffinesse zu überwinden hofft. So möchte man den Rotor möglichst nahe an der Oberfläche laufen lassen, weil hier die Fliessgeschwindigkeit am höchsten ist. Bei Hochwasser hingegen soll die Versuchsanordnung abtauchen, um das Treibgut oben drüber fließen zu lassen und den Rotor nicht bei seiner Arbeit zu behindern. Klarerweise muss die Schifffahrtsrinne frei bleiben, aber man kann mehrere dieser Anordnungen kurz hintereinander betreiben und damit hohe Nutzungsgrade erzielen.