Die 280.000 Euro sind Zusatzkosten für die Auflösung der Verträge. Sie seien der Preis gewesen, um einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden. Die Zahl von 700.000 Euro sei zwar richtig, allerdings entfielen dabei 400.000 Euro auf Entgeltzahlungen bis Ende März 2008, der Abfertigungsanspruch, Urlaubsentschädigungen und schon vereinbarte Prämien, die in jedem Fall beim Ausscheiden der Vorstände zu bezahlen gewesen wären. Dies wären keine zusätzlichen Kosten. Die ursprünglichen Forderungen der drei Vorstände haben sich in Millionenhöhe bewegt. Insgesamt waren es mehr als drei Millionen Euro. Die vorzeitige Vertragsauflösung kommt auf 2,16 Mio Euro, also pro Kopf auf 720.000 Euro. Dies wurde aus den frisch unterschriebenen Vereinbarungen entnommen. Probleme mit der Umsetzung der künftigen Asfinag-Strategie waren als Grund für das Ausscheiden der drei Vorstände genannt worden. Die Rechnung zahlen die Autofahrer.