Bösendorfers Schicksal ungeklärt
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Der Verkauf der traditionsreichen Klavierfabrik Bösendorfer an Brodmann ist offenbar noch nicht fix. Man stehe noch in intensiven Gesprächen. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Laut Bawag ist man mit beiden auf der Shortlist verbliebenen Bietern noch im Gespräch. Demnach wird auch noch mit Yamaha verhandelt.
Bösendorfer schrieb im Vorjahr fast zwei Mio. Euro an Verlusten. Die Gesamtschulden belaufen sich auf geschätzte acht Mio. Euro. Die Bawag hatte den Klavierbauer Bösendorfer im Jahr 2001 um 25 Mio. Dollar (21,1 Mio. Euro) vom langjährigen US-Eigentümer Kimball erworben. Der Klavierverkauf des weltberühmten Herstellers war in den vergangenen Jahren sinkend. Derzeit beschäftigt Bösendorfer 180 Mitarbeiter in Wien und Wiener Neustadt.