Beamte fordern 4 % mehr Gehalt
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Die dritte Runde der Gehaltsverhandlungen für öffentlich Bedienstete ist am 21.11.2007 ergebnislos abgebrochen worden. Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) hatte vier % Gehaltserhöhung gefordert. Ganz unrealistisch ist dieses erste Forderungspaket nicht. In allen anderen Branchen waren die Kollektivverhandlungs-Abschlüsse in diesem Herbst allerdings darunter. Die Metaller kamen auf 3,6 %, das Metallgewerbe auf 3,5 %, der Handel schloss mit 3,1 % plus ab und die Arbeiter in der Brauindustrie mit 3,0 %. Die Pensionisten mussten sich je nach Pensionshöhe mit einem Zuwachs zwischen 1,7 und 2,9 % begnügen. Im Hinblick darauf, dass die Beamten in der Regel alle zwei Jahre einen "Biennalsprung" erhalten, würde die Lohnsumme der Beamten im kommenden Jahr um bis zu 5,2 % steigen.
Beamtenministerin Doris Bures empfiehlt der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD), ihre Forderung noch einmal zu überdenken. Es würde "jeder soziale Ansatz" fehlen. Die Erfüllung der Beamtenwünsche würde Mehrkosten von 406 Mio Euro für den österreichischen Steuerzahler bedeuten. Das sei "ziemlich überzogen". GÖD-Chef Fritz Neugebauer überlegt nun gewerkschaftliche Maßnahmen. Es bestehe kein Grund zu Nervosität. Kommenden Mittwoch werden die Verhandlungen fortgesetzt: "Wir werden gemeinsam ein faires und finanzierbares Verhandlungsergebnis erreichen."
