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Die amerikanische Rebzikade wurde 1950 auf Rebimporten nach Europa eingeschleppt. Sie überträgt die Blattvergilbung (Flavescence dorée), die durch Bakterien (Phytoplasmen) ausgelöst wird.
Bis zuletzt lebte das Insekt nur südlich des Alpenhauptkammes. Aufgrund der Klimaveränderung breitet es sich immer weiter nach Norden aus. Von den Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde die amerikanische Rebzikade (Scaphoideus titanus) 2004 in der Südsteiermark entdeckt. Die Verbreitung erfolgt aufgrund der Lebensumstände explosionsartig und kann katastrophale Nachteile bewirken, wie ehemals der Befall durch die Reblaus. Winzer befürchten bereits enorme Ernteausfälle.
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