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Das Wirtschaftsleben hängt zu einem großen Teil mit der leichten Erreichbarkeit verschiedener Standorte zusammen. Wenn nun die Wiener Kurzparkzonen-Regelung auch auf Zeiten nach Ladenschluss ausgeweitet werden soll, kann dies wesentliche Nachteile für die anderen Gewerbebetriebe haben. So soll laut einer Umfrage ein hoher Prozentsatz der bisherigen Gäste auf andere Lokalitäten umsteigen, wenn die Parkraumbewirtschaftung zeitlich ausgeweitet wird. Dadurch würde die innerstädtische Wirtschaft geschwächt, während die außerstädtische davon profitieren würde. Vielleicht gilt aber auch das Motto: „Wer Wien mit dem PKW aufsucht soll blechen“. Möglicherweise sind das die Absichten der Verantwortlichen.
Aber vielleicht steht ein ganz simpler Grund dahinter, wonach sich die Stadt Wien lediglich zusätzliche Steuereinnahmen erwartet, um andere Besteuerungstatbestände steuerlich entlasten zu können.
Soll es aber eine Entlastung für die Bewohner sein, wodurch sie mehr Parkplätze vorfinden, könnten auch zusätzliche Garagen, zB in Tieflage helfen. Dazu ist allerdings erhebliches Investitionsvolumen erforderlich. Will man das in die Hand nehmen, um wirkliche Abhilfe zu schaffen?
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