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Der jüngsten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) „Taxing Wages“ ist zu entnehmen, dass die Einkommen der Menschen angestiegen sind, wodurch ein größerer Teil ihrer Einkommen in höhere Steuerklassen gefallen sind. Diese Tatsache hat die Steuerkürzungen der Steuerreform 2004/2005 in Österreich aufgehoben. Damit hat sich die angekündigte Steuerreduktion schleichend in eine Steuererhöhung umgewandelt. Betroffen sind davon sowohl gut verdienende Singles als auch Doppelverdiener-Familien mit zwei Kindern. Wie der Studie zu entnehmen ist, mussten sie alle im vergangenen Jahr mehr an den Staatssäckel und die Sozialversicherung abführen, als im Jahr 2000. Damit liegt Österreich hinsichtlich der Abgabenquote vor Schweden und weit vor der Schweiz. Diese Besteuerungsart ist leistungsfeindlich und bestraft die Unternehmer. Selbständige genießen nicht das Privileg des „Jahressechstels“, wie die Unselbständigen und sind bereits ab 51.000 EURO in der 50% Höchst-Besteuerungsklasse. Laut dem Leiter des IHS wäre dies einer der wesentlichen Gründe, warum wir in Österreich so wenige Unternehmer hätten. Obwohl ärmere, kinderreiche Familien in Österreich nach Luxemburg am besten gefördert werden, müssen sie noch immer 40,4 % an den Staat abführen
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