Letztes Update am 15.01.2008
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Die EU will eine einheitlichere höhere Besteuerung für Diesel herbeiführen. Die derzeitige Besteuerung von Diesel mit € 302 pro 1000 Liter soll auf € 358 im Jahr 2012 angehoben werden. Im Jahr 2014 soll dieser Satz nochmals hinaufgesetzt werden, auf € 380. Die EU will damit den Tanktourismus abwehren. Nach Auffassung der EU- Kommission wären damit auch Wettbewerbsnachteile verbunden, weil jene Frächter in Staaten mit niedrigen Dieselpreisen gegenüber ihren Konkurrenten klare Vorteile haben.
Durch die höhere Besteuerung für Diesel würden aber nicht nur LKW, sondern auch PKW stärker zur Kasse gebeten, weil eine unterschiedliche Besteuerung für diese beiden Fahrzeugarten unzulässig wäre. Für Österreich hätte vor allem das Wegfallen der Ausnahmen von dieser Besteuerungsregelung für einzelne Diesel-Fahrer (zB für Landwirte) nachteilige Folgen. Mit der vorgesehenen Erhöhung der Mineralölsteuer in Österreich wird vermutlich dieser Effekt schon vorgezogen. Ob dann für 2014 noch eine Erhöhung erforderlich wird, bleibt abzuwarten.

Der Tanktourismus hat auch wesentliche umweltschädliche Auswirkungen, weil damit notwendigerweise ein erhöhter CO2-Ausstoß verbunden ist. Außerdem sind jene Staaten die deswegen einen erhöhten Kraftstoffabsatz aufweisen zum Zukauf von Emissionszertifikaten nach dem EZG gezwungen (in der Höhe von etwa einer Milliarde Euro). Nach der letzten Statistik geht ein Drittel der CO2-Emissionen auf den Verkauf von billigem österreichischem Treibstoff zurück, den Ausländer aber im Ausland verfahren

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