Das in Wr. Neustadt geplante Krebsbehandlungszentrum MedAustron kooperiert mit dem Europäischen Kernforschungszentrum CERN (das in der Nähe von Genf liegt). Der Vertrag wurde am 26.11.2007 von Landeshauptmann Dr Erwin Pröll und CERN-Generaldirektor Robert Aymar unterzeichnet.
MedAustron soll in fünf Jahren eröffnet werden. Neben einem medizinischen Zentrum zur Krebsbehandlung soll ein internationales Forschungszentrum zur Ionen- und Protonenbehandlung entstehen. Herzstück wird eine Anlage zur Teilchenbeschleunigung sein. CERN, das „größte Labor der Welt“, wird das Projekt wissenschaftlich begleiten. Das Genfer Kernforschungszentrum betreibt acht Teilchenbeschleunigeranlagen. Im Mai 2008 wird der Large Hadron Collider (LHC) in Betrieb gehen - mit einem Umfang von 27 Kilometern der weltgrößte Beschleuniger.
Die Ausschreibung für die Generalplanung von MedAustron ist bereits erfolgt, so Pröll. 2008 sollen bauliche Vorbereitungsmaßnahmen auf dem Areal nahe dem Wr. Neustädter Flugplatz Ost gesetzt werden. Ab 2012 sollen jährlich 1.200 Patienten behandelt werden.
