Letztes Update am 15.01.2008
1 2




 

Galileo: Satellitenstart fix


Die europäischen Verkehrsminister haben sich auf die Eckpunkte zum Aufbau des 3,4 Mrd Euro teuren EU-Satellitennavigationssystems Galileo geeinigt. Dabei wurden auch gleich die Regeln für die Ausschreibung der Aufträge vereinbart. Österreichische Unternehmen können sich bei der Vergabe gute Chancen ausrechnen.
In der Testphase des Satellitenprogramms hat das Austrian Research Center in Seibersdorf Triebwerke für einen Experimentalsatelliten entwickelt. Nun werden Folgeaufträge erwartet.
Der Austrian Aerospace Konzern hat auch bereits in der ersten Phase Elektronik zur Erzeugung der Naviationssignale gebaut und damit Aufträge im Wert von zehn Mio Euro erhalten. Die Auftragserwartung liegt bei 20 bis 25 Mio Euro. Mit einer Entscheidung ist im zweiten Halbjahr 2008 zu rechnen.
Darauf hofft auch Siemens Österreich. Siemens entwickelte die Testeinrichtungen für Galileo und das Netzwerk für die Übertragung der Steuer- und Nutzdaten. Das Unternehmen misst dem Projekt einen sehr hohen strategischen Wert bei. Verbraucher werden laut EU in mehreren Bereichen von Galileo profitieren. Autofahrer werden vor Staus und Unfällen gewarnt, Pendler über Verzögerungen informiert und Rettungskräfte metergenau zu Patienten gelotst. Das Galileo-System soll mit 30 Satelliten genauer und verlässlicher sein als das amerikanische GPS-System und eine metergenaue Ortsbestimmung bieten. Die Aufträge sollen in sechs "Pakete" aufgeteilt werden, die vom Satellitenbau über die Beförderung ins All bis zur Bodenkontrolle und zur Signalsicherung reichen. Ein einzelnes Unternehmen soll für maximal zwei Bereiche den Zuschlag erhalten können. Die Bodenkontrollstationen für Galileo sollen in Deutschland und Italien errichtet werden.


Information über MedAustron und CERN
12 2
 
 

Über Uns    Infos    Kontakt    Anfahrtsplan    Gästebuch    Impressum    Links    Home

optimiert für1280x1024 und IE 6.0+
(c) 2006-2012 by Webmaster @ HG-Soft, 2130 Mistelbach