| Steuereinnahmen kräftig gestiegen |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Dienstag, 6. Mai 2008 | |
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Die Steuereinnahmen sind von Jänner bis März kräftig gestiegen. Insgesamt liegen die Einnahmen im ersten Quartal bei 14,694 Mrd Euro und damit um fast sechs % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Überdurchschnittlich stark zugelegt hat die Gewinnbesteuerung der Unternehmen sowie die Lohnsteuer, auf die sich auch die aktuelle Steuerreform-Debatte konzentriert. Über einen besonders warmen Geldregen können sich die Länder und Gemeinden freuen. Deren Anteil an den Steuereinnahmen ist um fast ein Fünftel gestiegen - ein Plus von 736 Mio Euro. Der EU-Beitrag stieg um 17,5 %. Die Umsatzsteuer brachte am meisten Geld. Bis März hatte sie fast 5,16 Mrd Euro in die Staatskasse gebracht. Das Plus fiel mit 2,5 %, als Folge der schwachen Konsumnachfrage, eher bescheiden aus. Deutlich gestiegen sind die Einnahmen aus der Lohnsteuer, die von den Arbeitnehmern getragen wird, da in Österreich ein Rekord an Beschäftigung besteht. Sie brachte bis März 4,88 Mrd Euro, um 377,5 Mio (8,4 %) mehr als im Jahr zuvor. Damit hat die Lohnsteuer auch die Erwartungen des Finanzministeriums übertroffen, das bei der Budgeterstellung vor einem Jahr nur mit einem Plus von 336,4 Mio Euro gerechnet hat - für das gesamte Jahr 2008, wohlgemerkt. Im selben Ausmaß gewachsen ist auch die Einkommenssteuer der Selbstständigen (8,9 % auf 227,2 Mio Euro). Den größten Sprung, wenn auch auf niedrigerem Niveau, hat es bei der Gewinnbesteuerung der Unternehmen gegeben. Die Körperschaftssteuer (KöSt) hat bis März 1,12 Mrd Euro gebracht - um 16 % mehr als im Vorjahresquartal und nur knapp weniger als das bis Jahresende erwartete Plus von 158,5 Mio Euro. Stark im Plus ist auch die Mineralölsteuer (13,3 % auf 661,2 Mio Euro), da der Fiskus von den steigenden Kraftstoffpreisen am meisten profitiert. Die Tabaksteuer ist mit 251,9 Mio Euro dagegen beinahe konstant (plus 0,7 %). Die mit Ende Juli 2008 auslaufende Erbschafts- und Schenkungssteuer hat dagegen weit weniger gebracht, als im ersten Quartal 2007. Die Einnahmen sind um fast 40 % auf 33,5 Mio Euro zurückgegangen. |
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