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Neuregelung der Bezüge staatsnaher Betriebe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 28. April 2008
Rechnungshofpräsidenten Josef Moser hat eine Prüfung der Bezüge-Regelung in staatsnahen Unternehmen angekündigt. „Die jetzigen Bezüge-Regelungen sind nicht transparent genug und aus diesem Grund prüfen wir sie. Wir stellen auch internationale Vergleiche an. die Prüfung, die der RH durchführen wird, die die meisten staatsnahen Unternehmen betreffen wird, wird auch die internationalen Kriterien beinhalten.
In staatsnahen Unternehmen – also nicht nur den ÖBB, sondern unter anderem auch bei Post und AUA – sind die Gehälter der Top-Manager in der so genannten Schablonenverordnung geregelt. Der RH ist verpflichtet, die Einkommens-Gebarung zu prüfen - was er auch macht. Die jüngste Untersuchung hat viel Staub aufgewirbelt. Bei den ÖBB schafften es die Bahn-Bosse nicht zuletzt dank der Auflösung von Rücklagen in der Bilanz einen Gewinn auszuweisen – und dieser war wiederum maßgeblich für ihre Erfolgsprämie. So verdienten zwölf Top-Manager jeweils mehr als der Bundeskanzler.
Wenn es um internationale Vorbilder geht, muss Moser nur einen Blick über die Grenze werfen. Die SPD plant, Managergehälter und Abfindungen durch Änderungen des Steuer-, Aktien- und Handelsrechts zu begrenzen. Deutsche Unternehmen sollen nur mehr Gehälter bis zu einer Mio Euro von der Steuer absetzen dürfen.
 
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