| Inflation auf Rekordhöhe |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Donnerstag, 24. April 2008 | |
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Verkehr und Nahrungsmittel bleiben die Preistreiber, auch in Österreich. Die gesamte Inflationsrate, die die Statistik Austria aus einem umfangreichen Warenkorb berechnet, lag im März bei 3,5 % (nach jeweils 3,2 % im Jänner und Februar). Ein Drittel dieser Rate ist auf Teuerungen im Verkehr, gut ein Viertel auf jene im Lebensmittelbereich zurückzuführen. Von den Lohnzuwächsen bleibt damit real kaum etwas übrig, stellt das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) fest. Die Lohnerhöhungen werden von der Inflation aufgebraucht. Bekanntlich handelten die heimischen Metaller im Herbst 2007 eine Erhöhung ihrer Einkommen um 3,5 bis vier % (je nachdem, ob das Unternehmen eine Einmalzahlung leisten kann) aus. Es war ein recht guter Abschluss. Angesichts der Inflationsrate bleibt allerdings kaum mehr etwas über. Der höhere Lohn geht praktisch 1:1 für Treibstoffe und Nahrungsmittel drauf. Superbenzin war im März um 26 %, Diesel gleich um 30 % teurer als vor einem Jahr. Nahrungsmittel haben sich binnen Jahresfrist um durchschnittlich 8,4 % verteuert. Einzelne Produkte liegen weit über diesem Durchschnitt. Vollmilch etwa kostet um 14 % mehr – was sich natürlich auch bei Käse niederschlug. Die Preise für Teigwaren explodierten um 39 %. Entspannung ist keine in Sicht. Der Ölpreis steigt unaufhaltsam. An heimischen Tankstellen kostete Diesel schon durchschnittlich 1,243 Euro pro Liter – soviel wie noch nie. Für Privatfahrten kann man vielleicht das eine oder andere Mal auf das Auto verzichten, viele Pendler können der Autokosten-Falle jedoch nicht entkommen. Für Autokosten (zu denen Treibstoffe, aber auch Motoröl, Service oder Parkgebühren zählen) waren im März 8,1% mehr aufzubringen als vor einem Jahr. Als Preistreiber erweist sich in diesem Zusammenhang auch die öffentliche Hand. Im Vergleich zum Vorjahr sind Parkgebühren um 22,7 % in die Höhe geschnellt, weist Statistik Austria auf Daten aus 20 Test-Gemeinden hin. |
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