| Orkan "Emma" |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Montag, 3. März 2008 | |
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Das Sturmtief "Emma" richtete am Wochenende (01. und 02.03.2008) Schäden in Millionenhöhe an. Die Versicherungen schätzen, dass Schäden im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich entstanden sind. Betroffen waren vor allem Ober- und Niederösterreich, aber auch Salzburg, Wien, das nördliche Burgenland und Tirol. Die Regierung hat rasche Hilfe aus dem Katastrophenfonds versprochen, der noch mit 82 Mio Euro dotiert sein müsste. Nun werden Straßen frei geräumt, umgestürzte Bäume aufgearbeitet, Leitungen wiederhergestellt und Schäden repariert. Tausende Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Europaweit forderte der Sturm mindestens 14 Tote. In Österreich starben vier Menschen. Zwei Menschen verloren in Tirol ihr Leben. Ein Wohnwagen wurde durch den Wind auf dem Campingplatz Seespitz in Walchsee umgeworfen und fiel auf einen Deutschen und seine Frau. Der Mann starb an seinen Verletzungen. In St. Pölten stürzte ein Baum auf ein Fahrzeug, eine Insassin starb noch an der Unfallstelle. In Salzburg wurde ein britischer Taxi-Passagier von herabstürzenden Felsen erschlagen. Der Felssturz war durch den Sturm ausgelöst worden. Die Prognosen waren sehr genau. Kurz vor dem 01.03.2008 mittags traf der Sturm "Emma" in Salzburg ein und richtete binnen Minuten verheerende Schäden an. Besonders betroffen waren, wie prognostiziert, zunächst der Flach- und Tennengau sowie die Landeshauptstadt. Am Flughafen Salzburg wurden zwei Kleinflugzeuge des Typs Cessna verweht. Am frühen Nachmittag erreichte der Sturm die Bezirke im Gebirge. In Oberösterreich richtete "Emma" ebenfalls große Schäden an. Mehrere 10.000 Haushalte blieben ohne Elektrizität. Beim Stift Lambach (Bezirk Wels-Land) fiel ein Kran um. Etwa 50 Häuser wurden durch umstürzende Bäume beschädigt. Zahlreiche Bundes- und Landesstraßen mussten gesperrt werden, aber auch die Westautobahn (A1), etwa zwischen Sattledt und Vorchdorf und im Bezirk Vöcklabruck. In Wien führten die mehr als 110 km/h schnellen Böen zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse waren blockiert. Am 03.03.2008 waren nur noch wenige Straßen durch abgerissene Äste oder umgerissene Bäume blockiert. Am Wochenende mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden. Auch Autobahnen waren zeitweise von den Sperren betroffen, so etwa die Westautobahn (A1) in Oberösterreich und Salzburg, die Pyhrnautobahn (A9) ebenfalls in Oberösterreich oder das deutsche Eck über die A93 zwischen Kufstein/Kiefersfelden und Rosenheim in Bayern. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. März 2008 ) |
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